So wie du bist (So wie ... 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'So wie du bist (So wie ... 1)' von D.O. Pamine

Inhaltsangabe zu "So wie du bist (So wie ... 1)"

Eine Geschichte, die von Wahrnehmung, Angst, Selbsthass, Liebe und das Tragen von Masken erzählt.
Eine Geschichte von Ava und Henry, die sich SEHEN, wie sie sich sonst niemandem zeigen!

Klappentext:

Zwei Menschen ... Zwei Leben ... Eine Liebe!
Wie kann man jemanden lieben, wenn man sich Gefühle verbietet?
Wie kann man auf die Liebe vertrauen, wenn man sich selbst nicht traut?

Manchmal findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem noch fehlte.
Doch wie rettet man seine Zukunft vor den Schatten seiner Vergangenheit, um seine einzige Liebe nicht wieder zu verlieren?

Jedes Buch der Reihe ist in sich geschlossen und kann unabhängig von einander gelesen werden

ACHTUNG: Ab 18!!!! Enthält detaillierte, erotische Szenen!
Seitenanzahl 256

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Textauszug:

„Das nennst du NICHTS?“
Ich konnte nicht fassen, dass sie das so herunterspielte.
„JA!“
Als sie zurückschrie, traten Tränen in ihre Augen und ich wurde augenblicklich wieder daran erinnert, wen ich da gerade berührte.
„Ava, bitte! Ich weiß ... wir sind … keine Freunde, oder so. Aber bitte, sag mir was dir da passiert ist!“, bat ich sie mit sanfter, flehender Stimme. Einen Augenblick lang dachte ich, sie würde sich mir anvertrauen. Doch dann wurde ihr Gesicht ernst und ihr Blick entschlossen.
„Du hast recht! Wir sind keine Freunde. Und deshalb geht es dich auch nichts an!“
WUMM! Welcome back to reality, Henry!
Wie immer, wenn ich merkte, dass ich beinahe den Fehler begann zu viele Emotionen zuzulassen, verschloss ich diese augenblicklich. Mein Gesicht ließ keinerlei Gefühle durchsickern und meine Stimme klang kalt und distanziert, als ich antwortete.
„Verstehe! Entschuldige bitte meine Aufdringlichkeit! Ich muss das jetzt hier versorgen, also führ‘ dich bitte nicht wieder auf, als wollte ich dir an die Wäsche!“
Ich konnte sehen, dass sie meine Reaktion ganz und gar nicht kalt ließ, doch ich versuchte ihren verletzten Rehblick einfach zu ignorieren. Als ich die geschändete Stelle unter ihrem Auge so sanft wie nur möglich berührte, um sie einzucremen, zuckte sie vor Schmerz zusammen. Kurz huschte mein Blick nach oben in ihre smaragdgrünen Augen, bevor ich sie direkt wieder auf die zu versorgende Stelle senkte.
„Verzeihung“, murmelte ich und konzentrierte mich auf meine Arbeit.
Das war überhaupt nicht so einfach, denn es kam mir vor, als verglühten meine Fingerspitzen bei jedem Hautkontakt. Sie schloss die Augen und es kam mir so vor, als würde sie tiefere Atemzüge nehmen, als zuvor. Ich cremte sie länger ein als nötig, wollte das Ende dieser Berührung so lange wie möglich hinauszögern.
„Das dürfte reichen“, flüsterte ich schließlich heiser und musste mich räuspern.
Ich hielt noch immer ihr Kinn in meiner Hand, doch sie machte überhaupt keine Anstalten sich meinem federleichten Griff zu entziehen. Im Gegenteil!
Nachdem sie die Augen wieder aufgeschlagen hatte, erwiderte sie meinen Blick so intensiv und sehnsüchtig, dass ich das Gefühl hatte, die Zeit stünde still. Ich wollte sie so gerne küssen!
Nur ganz kurz sah ich auf ihre vollen, so verführerischen Lippen und sie leckte sich darüber. Auch wenn dies unmöglich sein konnte, hatte ich das Gefühl, dass sie die Berührung genossen hatte und, dass sie mich ebenso gerne küssen wollte, wie ich sie.
„Was willst du?“, fragte ich sie daher leise.
Sie atmete zittrig ein und schloss erneut die Augen. Sie überlegte, wog ab. Doch ich kam ihr zuvor. Ich wollte sie nicht bedrängen. Ich wollte, dass SIE es wollte!


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Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:258
Verlag: D.O. Pamine
EAN: